007 – Darum gehst du als berufstätige Mama auf dem Zahnfleisch

Strategien für mehr Energie und Nerven für gestresste Mamas

 

Es gibt kein Thema, seit ich Mama bin, das mich mehr beschäftigt als meine Müdigkeit und mein dünnes Nervenkostüm. Erst als Mama habe ich meine Wut kennengelernt. Ich war schockiert, wie sehr ich ausflippen kann, und erkannte mich und mein Wesen nicht wieder.

Das Allerschlimmste dabei waren meine Schuldgefühle. Ich wollte nicht so eine Mutter sein.

 

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Und ich war einfach dauermüde. Mir fehlte die Kraft, um geduldig zu sein. Energie für meine Hobbys war nie da. Ich gab und gab immer mehr, sowohl beruflich als auch im Privaten, aber für mich blieb nie etwas übrig, und ich konnte mich nicht wieder aufladen.

 

Stattdessen kompensierte ich meinen Mangel an Selbstbestimmung mit Essen, unwichtigen Arbeiten, Perfektionismus und zu hohem Social-Media-Konsum, oder auch Konsum generell. Ich bewegte mich also nicht genug, aß schlecht, hatte Stress, das führte zu Verdauungs- und Hautproblemen, Rückenschmerzen und natürlich vielen Konflikten, besonders innerhalb der Familie.

 

Wie kam es nun dazu, dass ich als Mutter auf dem Zahnfleisch ging?

 

Keine Zeit – keine Energie – ist halt so als Mama. Erwartungen zu hoch? Oder habe ich mir zu viel aufgebürdet, mich hinter meinen Aufgaben versteckt?

All diese Punkte sind richtig, ich habe jedoch für mich einen ganz relevanten Aspekt erkannt.

 

Der Fehler im System „Mutter werden“

 

Ich habe mit der Geburt meiner Kinder gelernt, mich regelmäßig zu vergessen! Ich habe gelernt, mich in den Hintergrund zu stellen. Kannst du das nachvollziehen?

 

Ich bin Mutter geworden – und alles war anders. Mein altes Leben war weg. All meinen Grundbedürfnissen wie Schlafen, Essen, Trinken, auf Toilette gehen konnte ich nicht nachgeben. Ein echt harter Lockdown war das.

 

Die Tatsache, dass das NORMAL ist, von der Natur vorgesehen, muss also einen Sinn haben, oder? Damit das Kind überleben kann, braucht es die Mama, so ist das. So weit, so gut.

 

Die Falle schnappt zu

 

Aber dabei bleibt es nicht, und genau das ist der kritische Punkt!

 

Über die anfängliche Fürsorge hinaus verpassen wir Mamas den Absprung und bleiben in diesem Modus. Gründe dafür waren bei mir: altes Rollendenken (Frau zu Hause und kümmert sich), Druck von außen (die perfekte Mama zu sein), sehr bedürfnisorientierte Erziehungstrends (was ich gut finde, nur Frage der Umsetzung), nicht Nein sagen können, nicht um Hilfe bitten … vielleicht magst du noch etwas ergänzen? Ich bin sicher, dass ich das auch hatte. ☺️

 

Und dann kommt das Eine zum Anderen. Ich vergaß mich immer mehr, bis ich irgendwann auf die Frage, was mir im Leben Spaß macht oder meine Hobbys sind, keine Antwort wusste. Ich hatte es vergessen – und damit mich! Kannst du für dich diese Frage beantworten?

 

Mein Selbstwertgefühl ging gegen Null, auch wenn ich nach außen nie so wirkte. Ich hatte auch gute Tage, aber meine Grundverfassung war schlapp, negativ und dünnhäutig, weil ich nur am Geben war.

 

Kritisch in dieser Situation ist auch der Punkt, an dem es heißt: Wiedereinstieg ins Berufsleben. Was mir bzw. uns als Paar dann passierte, war, dass zu meinen Aufgaben als Mama (Haushalt, Kinder, Orga, Einkaufen, Kochen etc.) der Beruf on top kam. Und wenn ich das jetzt so klipp und klar schreibe, ist es glasklar, dass das ohne Verluste nicht zu managen ist. Aber es ist einfach so passiert. Hat sich eingeschlichen. Und damit bin ich nicht alleine. Eine große Tageszeitung, ich weiß leider nicht mal welche, hatte vor Jahren dazu einen Artikel gebracht. Der „Mental Load“ als Mama steigt also plötzlich um ein Vielfaches, weil es einfach zu viele Bälle sind, die wir spielen sollen oder glauben spielen zu müssen.

 

Wenn mir das bewusst gewesen wäre, hätte ich mit meinem Mann gesprochen, und wir hätten eine Lösung gefunden, so wie wir sie jetzt auch haben. Aber es war mir nicht klar. Und auch wenn er damals schon helfen wollte, habe ich ihn nicht gelassen. Er kaufte mir nicht schnell genug ein oder das Falsche. Die Art und Weise, wie er die Dinge tat, passte mir nicht. Wie er kochte … ach, die Liste ist so lang. Noch dazu bin ich ein Kontrollfreak und Perfektionist. Du kannst dir ausmalen, was ich gestemmt habe in der Zeit. Vielleicht erkennst du dich gerade in dieser Situation wieder?

 

Die Lösung liegt in dir

 

So, und nun? Wie können wir das ändern? Wie habe ich das verändert? Es gab für mich 3 Ansatzpunkte:

  1. Verstehen, was ich auf meiner persönlichen Ebene beeinflussen kann: mein Energiemanagement
  2. Das gewohnte „Set-up zu Hause“ anpassen, hinterfragen
  3. Akzeptieren, was ist

 

Gerade der erste Punkt ist unglaublich wichtig. Wenn du hier einsteigen möchtest, dann freue dich schon auf mein Booklet „Work-Life-Family-Balance“. Ich gebe dir dort eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du wieder Balance in dein Leben bringen kannst. Ich zeige dir meine Basic-Strategien, um dich wieder gelassener und voller Energie in deinem Mama-Alltag zu fühlen. Er kostet dich null Euro. Du kannst es auf jede beliebige Situation und immer wieder anwenden  Hier kannst du es dir schnappen.

 

Wenn du darüber hinaus Unterstützung brauchst oder Begleitung bei diesem Prozess, schreibe mir. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Knoten im Knopf alleine nicht immer zu lösen sind, und es hilft, eine neutrale Person zu befragen, die eventuell auch neue Impulse gibt und nicht einfach nur das sagt, was man hören will.  Mein Veränderungscoaching-Paket „Be the Change“ begleitet dich zu deinem Ziel und hilft dir bei der Umsetzung.

 

Alle Infos zum Veränderungscoaching findest du hier. 

 

Ich hoffe, du konntest wertvolle Erkenntnisse für dich mitnehmen. Hinterlasse mir hier gerne deinen AHA-Moment.

Deine Vinka

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