004 – 4 magische Routinen, die dein Leben als berufstätige Mama verändern werden

Minimaler Einsatz – maximale Wirkung auf Gesundheit, Energie und Stress

Greifst du dir auch an den Kopf, wenn der Nächste mal wieder sagt, was wir in unserem Leben besser machen sollten, um gesund, glücklich und erfolgreich zu sein? Man muss nur eine Routine daraus machen und dann flutscht alles? Angefangen von der Buchhaltungsroutine, Aufräumroutine, Sportroutine, Morgenroutine, Verkaufsroutine, Fotoroutine, Ernährungsroutine …

 

Es ist nicht falsch, für möglichst viele Dinge in unserem Alltag möglichst viele Routinen zu entwickeln – das spart wertvolle Energie, und wir kommen trotzdem voran.

 

Jedoch ist es einfach nicht möglich, mehrere Routinen gleichzeitig aufzubauen. Unsere Motivation ist keine endlose Ressource – wir können uns nicht immer 100 % motivieren oder gar disziplinieren. Das hast du sicherlich schon festgestellt.

 

Gerade abends schwindet unsere Willenskraft, und obwohl wir wissen, dass uns jetzt Bewegung mehr entspannen würde als Fernsehen, kommen wir einfach nicht ins Tun. Und wenn wir wissen, wie wir ticken, können wir verstehen und unser Verhalten so ausrichten, dass wir diese Mechanismen einplanen oder umgehen. Zum Beispiel, indem man seinen Sport morgens macht.

 

Ich habe mir 2021 das Erfolgstagebuch von Dominik Spenst gekauft. Dort beschreibt er ziemlich genau und sehr verständlich, wie Gewohnheiten funktionieren und wie wir sie für uns nutzen können.

 

Manche Routinen lohnen sich mehr als andere

U. a. schreibt er, dass Verhaltensforscher festgestellt haben, dass es manche Routinen gibt, in die es sich mehr lohnt, Energie und Disziplin zu investieren als in andere. Man nennt sie Schlüsselgewohnheiten.

 

Als ich das las, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Konzept. Es geht darum, dass die Etablierung einer Schlüsselgewohnheit eine Eigendynamik entwickelt, die sich positiv auf weitere Lebensbereiche auswirkt.

 

Beispiel: Das Ziel ist es, gesünder zu leben. Anstatt in allen Bereichen sich weiterzubilden und auf verschiedenen Baustellen gleichzeitig zu arbeiten, braucht es nur eine Schlüsselgewohnheit: Sport.

 

Beginnen wir, uns regelmäßig zu bewegen, hat das Auswirkungen auf unseren Körper. Wir werden achtsamer, verlangen nach gesünderem Essen, trinken weniger Alkohol, räumen zu Hause vielleicht sogar öfter auf. Also eine Gewohnheit zieht andere nach sich. Und das geschieht, ohne dass wir bewusst etwas ändern oder auf etwas verzichten.

 

Und dies zu wissen, macht alles viel leichter. Wir brauchen uns also nur auf Schlüsselgewohnheiten zu konzentrieren.

 

Welche Schlüsselgewohnheiten gibt es?

Ich bin mir nicht sicher, ob man sich auf eine Zahl festlegen kann. Dominik Spenst hat diese 4 rausgepickt, die für mich sehr gut passen:

  1. Sport
  2. Meditation
  3. Lesen
  4. Journalen (Tagebuch schreiben)

 

Diese 4 bedienen die geistige und körperliche Gesundheit, Bildung und Reflexion. Ich finde, mehr braucht es nicht. Diese 4 werden sich positiv auf unser ganzes Leben auswirken und in allen 6 Lebensbereichen wirken, die für unsere Gesundheit so essenziell sind: Ernährung, Entspannung, Bewegung, Atem, soziale Kontakte und Schlaf. Hier kannst du zu diesen Bereichen mehr lesen.

 

Wie kannst du diese 4 magischen Gewohnheiten in deinen Alltag integrieren?

Es braucht nicht viel, denn wenn du diesen Blog schon etwas länger liest, weißt du bereits, dass sich Gewohnheiten nicht von null auf hundert aufbauen. Schau mal, in welchem Bereich du schon gut aufgestellt bist, und dann schnapp dir einen, der dich anspricht. Starte damit, eine Mini-Routine aufzubauen:

 

Sport: z. B. 5 Minuten Spazierengehen oder 5 Minuten Yoga

Meditation: z. B. 1 Minute am Tag

Lesen: 2 Seiten jeden Abend im Bett

Journalen: abends in 3 Stichpunkten aufschreiben, für was du dankbar bist oder was du heute gut gemacht hast. Oder einfach nur Gedanken runterschreiben.

 

Ich integriere 3 dieser Supergewohnheiten in meiner Morgenroutine (Yoga, Meditation und Journalen), zumindest meistens, denn meine Morgenroutine muss als Mama flexibel sein.

 

Jeden Abend lese ich und schreibe zusätzlich in meinem Journal 3 Sachen auf, für die ich dankbar bin und die ich gut gemacht habe.

 

Mein Startpunkt war das Yoga damals, der Rest kam von selbst. Denke hier also wieder in kleinen Schritten!

 

100 % jeden Tag geht nicht

Eines möchte ich dir noch auf den Weg mitgeben: Dass man zu 100 % jeden Tag seine Routinen macht, gibt es, glaube ich, nicht. Also sei milde mit dir. Strebe nicht mit aller Kraft 100 % an, nur weil viele sagen, dass es nötig ist.

 

Die Routinen müssen in deinen Alltag passen – gerade mit Familie. Unumstritten ist, dass es dich nachhaltig und positiv verändern wird. Aber in welchem Tempo und in welcher Art und Weise, das ist deine freie Entscheidung.

Es gibt natürlich auch Zeiten, da läuft alles quer, aber auch dann versuche ich, eine Minimalroutine aufrechtzuerhalten. Oder auch einfach nur trotzdem gut auf mich zu achten, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Sieh dies als Inspiration und nicht als To-do. Schreibe mir gerne, wenn du Fragen dazu hast oder Tipps für die Umsetzung brauchst.

 

Welche Superroutine möchtest du in dein Leben einladen?

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